Filologia germańska, studia drugiego stopnia
Themen für die Aufnahmeprüfung (Masterstudium): Deutschsprachige Literatur und Literaturtheorie
- Literaturtheorie und Methodologie: Grundbegriffe (Gattungen, Tektonik, Stil) sowie die wichtigsten literaturwissenschaftlichen Theorien und Methoden des 20. und 21. Jahrhunderts (u.a. Hermeneutik, Strukturalismus, Rezeptionsästhetik, Gender Studies, Postkolonialismus).
- Von der Aufklärung zum Sturm und Drang: Philosophische Prämissen, das bürgerliche Trauerspiel (Gottsched, Lessing) und das Genie-Verständnis als literarische Wende (das frühe Schaffen von Goethe und Schiller).
- Weimarer Klassik und Romantik: Ästhetische Programme, Periodisierung und Hauptvertreter der Weimarer Klassik im Spannungsfeld mit der Jenaer und Heidelberger Romantik (Novalis, Eichendorff).
- Literatur des 19. Jahrhunderts im historischen Kontext: Vom Vormärz / Jungen Deutschland (Heine) über den Bürgerlichen bzw. Poetischen Realismus bis hin zum Naturalismus (Gerhart Hauptmann) als Durchbruch der Moderne.
- Die klassische Moderne und die Weimarer Republik: Ästhetische Voraussetzungen der Jahrhundertwende, Merkmale des Expressionismus, Kriegsromane (Remarque, Jünger) sowie die "Neue Sachlichkeit" (Fallada).
- Der moderne deutschsprachige Roman: Entwicklung, Meilensteine und philosophische Hintergründe im Schaffen von Thomas Mann (von den Künstlernovellen zum Zauberberg) und Hermann Hesse (vom Steppenwolf zum Glasperlenspiel).
- Deutschsprachige Literatur nach 1945 (BRD): "Trümmerliteratur", die Bedeutung der "Gruppe 47" sowie historische, politische und gesellschaftliche Diagnosen im Werk von Günter Grass und Heinrich Böll.
- Literatur und Kulturpolitik in der DDR: Literarische Entwicklungslinien, der "Bitterfelder Weg", das Schaffen von Christa Wolf und der deutsch-deutsche Literaturstreit ("Wolf-Streit") nach der Wende.
- Entwicklung der Literatur in Österreich und der Schweiz nach 1945: Die literarische Sonderstellung Österreichs (Bachmann, Bernhard, Handke, Jelinek) und der maßgebliche Einfluss der Schweizer Dramatik und Prosa (Frisch, Dürrenmatt).
- Tendenzen der Gegenwartsliteratur und Rezeption: Frauenliteratur vs. Literatur von Frauen, deutschsprachige Nobelpreisträger für Literatur sowie die Präsenz und Rezeption literarischer Texte im öffentlichen Raum.
Themen für die Aufnahmeprüfung (Masterstudium): Germanistische Sprachwissenschaft (Deskriptive und Kontrastive Linguistik)
- Grundlagen der Sprachwissenschaft: Untersuchungsgegenstand, Teilgebiete (allgemeine, angewandte, historische, normative und deskriptive Sprachwissenschaft) sowie Funktionen der Sprache und das sprachliche Zeichen (Konventionalität, Arbitrarität, Zeichentypen).
- Morphologie und Wortbildung: Definition und Typologie des Morphems, Wortbildungsarten sowie die Unterscheidung flektierbarer und nicht flektierbarer Wortarten.
- Die Verbalphrase und das Verb als Strukturzentrum: Morphologische, syntaktische und semantische Klassifikation der Verben, Tempussystem (Bedeutungsvarianten) sowie Vorgangs- und Zustandspassiv.
- Die Nominalphrase und andere Wortarten: Das Substantiv (grammatische Kategorien und semantische Kriterien) sowie die morphologische Charakteristik von Adjektiv, Adverb, Konjunktion und Präposition.
- Syntax und ihre operationalen Verfahren: Untersuchungsgegenstand der Syntax und syntaktische Beziehungen (Valenz, Rektion, Kongruenz).
- Satzklassifikation und Satzstruktur: Einteilung der Sätze nach Satzarten, Strukturtypen und Formen; Phänomene der Nebenordnung (Parataxe) und Unterordnung (Hypotaxe) sowie spezifische Formen der Satzverbindung.
- Satzglieder und Valenztheorie: Klassifikation von Satzgliedern unter verschiedenen Aspekten (Verschiebbarkeit, Valenz, morphologische Repräsentation) sowie primäre vs. sekundäre Satzglieder.
- Das prädikative Minimum und Erweiterungen: Verbalkomplex/Prädikat, Subjekt, Objekt, Adverbialbestimmung, Attribut und Apposition.
- Topologie des deutschen Satzes (Satzgliedstellung): Syntaktische, morphologische und kommunikative (pragmatische) Faktoren der Wortstellung im Deutschen.
- Kontrastive Linguistik (Deutsch-Polnisch): Aufgaben, Ziele und Methoden der historisch- und typologisch-vergleichenden Sprachwissenschaft sowie deutsch-polnische Kontraste in der Verbal- und Nominalphrase und im Bereich der Wortbildung.
Data dodania: 11 marca 2026